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    Alles braucht seine Zeit
   14.11.16 21:29
    Das berührt... Vielleic

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Lustlos

Ja vielleicht isoliere ich mich zu sehr von der Außenwelt.

Ja vielleicht verbringe ich zu viel Zeit mit mir selbst.

Aber es gefällt mir so...

Ich will zu Hause sein.

Ich will nicht raus.

Unmittelbar nach der Schule gehe ich nach Hause.

Ja und?

Was habe ich für Gründe rauszugehen?

Es gibt hier keinen Menschen für den es sich lohnt das Haus zu verlassen.

Außer Einer!

Aber der wohnt Kilometer weit weg und hat oft keine Zeit...

Ich dahingegen habe immer Zeit.

Alles was ich tue ist schreiben, zeichnen und lesen.

Manchmal fühle ich mich tatsächlich einsam...

Aber da ich sowieso nur auf diese eine Person Lust hätte, ist rausgehen wieder keine Option.

Mein Umfeld geht mir auf die Nerven.

Wenn andere mit mir reden, dann nur um ihre eigenen Probleme auf mir abzuladen.

Ich bemühe mich bei den Meisten gar nicht mehr zuzuhören.

Zurückkommen tut eh nichts.

Ich verrecke an meinen eigenen Problemen und soll die anderen auch noch tragen.

Niemand kommt auf die Idee mir auch mal etwas abzunehmen.

Wenn ich alleine bin kann mir das nicht passieren.

Dann kann ich mich um mich selbst kümmern.

Versuchen mit mir selbst fertig zu werden...

Die Welt da draußen treibt mich eh nur in den Selbstmord...

Und die einzige Person für die ich diesen beschwerlichen Weg in kauf nehmen würde, hat keine Zeit für mich...

15.11.16 16:36


Schlaflos

Ich habe 40 Stunden nicht geschlafen.

Ich bin müde und gleichzeitig auch wach.

Die Nacht kommt mir endlos vor.

Ich kann nicht mehr denken.

Die Schlaflosigkeit ist unerträglich.

Ich brauche Ewigkeiten um Sätze zu bilden.

Einen Tag zuvor brachte mich die Schlaflosigkeit dazu über meinen eigenen Tod zu lachen.

Ich fühle mich benebelt.

Ich nehme Geräusche viel lauter wahr als sonst.

Meine Bewegungen werden immer langsamer.

Mein Körper wird immer schwächer.

Jede Bewegung ist schwer.

Ich nehme kaum noch etwas wahr.

Ich zittere am ganzen Körper.

Ich weiß nicht was ich tun soll.

Ich kann mich auf nichts konzentrieren.

Selbst das Schreiben fällt mir schwer.

Mein Körper will abschalten, doch mein Kopf wehrt sich dagegen.

Wie gerne würde ich ihn abschalten...

Nur für den Moment.

Ich leide oft unter der Schlaflosigkeit.

Ich würde gerne etwas dagegen tun.

Doch ich kann es nicht...

Mein Kopf macht was er will.

Er lässt mich nicht in Ruhe.

Er wühlt mich auf.

Er versucht alles um mich zu quälen.

Er hasst mich...

14.11.16 15:51


Der Alkohol

Ich war noch nicht lange hier und lebte noch sehr zurückgezogen.

Die Alkoholsucht war mein ständiger Begleiter.

Eines Tages schrieb mich ein Typ namens Aaron auf Facebook an.

Von Anfang an war klar was er wollte.

Die Sucht brachte mich irgendwann soweit meinen Wohnort zu verraten.

Ich dachte der kommt eh nicht hier her...

Doch eines Tages war er da.

Ich war betrunken und traff mich mit ihm.

Ich wollte ihm klar machen, dass ich nichts von ihm wollte.

Das war ihm aber egal.

Ich wurde in ein Hotel geschleift. 

Er sperrte mich in einem Zimmer ein und began mich auszuziehen.

Ich wollte es nicht...

Ich wurde als Spielzeug missbraucht.

Da ich meine Regel hatte, war er nach kurzer Zeit voller Blut.

Er rastete aus.

Er schimpfte vor sich hin.

Nachdem er sich das Blut abgewaschen hatte kam er wieder.

Ich saß verängstigt aud dem Bett.

Nachdem es auf diese Weise nicht ging beschloss er sich auf andere Weise befriedigen zu lassen.

Er drückte meinen Kopf runter.

Mein ständiges Würgen interessierte ihn nicht.

Viel mehr versuchte er es noch schlimmer zu machen.

Ich konnte kaum Atmen.

Kommentare wie "schau das gefällt dir doch", ließen den Brechreiz noch schlimmer werden.

Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich vorbei. 

Ich durfte mich wieder anziehen und gehen.

Ich flüchtete so schnell ich konnte.

Ich ging zu Freunden.

Ich ließ mir nichts anmerken.

Auf die Frage ob ich das denn nun geklärt habe, antwortete ich nur mit ja.

Und auf die Frage was ich denn die ganze Zeit mit ihm gemacht habe, mit ein bisschen geredet.

Ich habe mich zu sehr geschämt und tue es heute noch.

Ich habe nie jemandem erzählt was in diesem Hotel wirklich passiert ist.

Ich habe ihn später nocheinmal auf der Straße getroffen...

Doch ich bin daraufhin so schnell wie möglich in eine dunkle Seitengasse gelaufen.

Er hat mir auch einige Zeit später noch geschrieben, aber ich habe seine Nachrichten ignoriert.

Irgendwann habe ich ihn dann komplett blockiert.

Ich wollte einfach nur vergessen...

Nie wieder daran denken müssen.

Ich wurde benutzt...

Und das nicht nur einmal.

Ich weiß nicht wen ich mehr hassen soll...

Die die mich benutzt haben oder mich selbst, weil ich mich hab benutzen lassen.

Ich konnte mich nie wehren.

Immer waren alle stärker als ich.

Ich war ihr Spielzeug.

Von Liebe konnte nie die Rede sein...

Sie haben mich geprägt.

Sie haben mir Erinnerungen gegeben, die ich nie vergessen werde.

Ich habe nie wegen ihnen geweint.

Sie sind es nicht wert auch nur eine einzige Träne zu vergießen.

12.11.16 21:23


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