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    Das berührt... Vielleic

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Du

Du bist mir letztens wieder eingefallen.

Ich habe damals viel Zeit mit dir verbracht.

Ich habe oft mit dir getrunken.

Wir hatten beide einen ziemlich gleichen Musikgeschmack.

Du bist zwei Jahre jünger als ich.

Genau wie meine Schwester.

Und du bist auch der, der meine Schwester missbraucht hat.

Du hast die Situation ausgenutzt.

Meine Unzurechnungsfähigkeit war dein Vorteil.

Dass meine Schwester ebenfalls angefangen hat zu trinken, kam dir gelegen.

Wir haben es ihr erlaubt damit sie uns nicht verpfeift.

Ich wusste was ihr macht, wenn ihr beide verschwandet.

Doch ich konnte nichts tun.

Du warst stärker als ich. 

Sie hat es über sich ergehen lassen.

Warum? Das weiß ich nicht.

Vielleicht hatte sie Angst vor schläge.

Vielleicht hat sie es gar nicht mitbekommen.

Aber ich habe es mitbekommen.

All deine Annäherungsversuche habe ich ignoriert. 

Ich habe sie abgewehrt.

Es bestand immer die Gefahr, dass du ausrastest.

Einmal hättest du mich sogar fast erwürgt.

Ich habe versucht mich zu wehren.

Ich hatte keine Chance.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich gemerkt , dass ich nichts tun kann.

Warum du das getan hast weiß ich nicht.

Vielleicht wolltest du deine Männlichkeit zum Ausdruck bringen.

Vielleicht wolltest du deine Aggressionen an uns auslassen.

Vielleicht hast du aber auch nur ein geringes Selbstwertgefühl.

Du hattest keinen Respekt.

Vor nichts.

Deine Augen haben verraten was für ein grausamer Mensch du bist.

Das letzte Mal als ich dich traf warst du betrunken.

Du wolltest mit mir über gute alte Zeiten reden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Erinnerung noch verdrängt.

Ganz tief in mir drin.

Ich weiß nicht ob du dich geändert hast.

Ich weiß nur, dass meine Schwester immer noch Zeit mit dir verbringt.

Sich mit dir voll laufen lässt.

Wie früher.

Ich bin nicht mehr abhängig von dir.

Du hast mich genauso runtergezogen wie die anderen.

Ich habe dich nur ertragen, wenn ich betrunken war.

Wir hatten nur Spaß, wenn wir betrunken waren.

Jedes Wochenende.

Du wusstest nicht, dass ich auch ohne dich getrunken habe.

Jeden Tag.

Wie viel Zeit ich mit dir verbracht habe.

Wie oft wir uns getroffen haben nur um eine Zigarette zu rauchen.

Wie viel Dreck wir gemeinsam erlebt haben.

Wie viele Erinnerungen, über dich, ich verdrängt habe.

Ich bin mir sicher, dass das nicht alles war.

Ich warte nur darauf bis die nächste Erinnerung wieder kommt.

Ich weiß nicht ob du das alles noch weißt oder ob du die Erinnerung auch verdrängt hast.

Es ist mir nur wichtig, dass du weißt, dass ich dich und deine Taten nicht vergessen habe.

8.11.16 19:04


Krank

Ich weiß, dass ich krank bin.

Niemand muss mir das sagen.

Ihr beschimpft mich.

Ihr hasst mich.

Ich sollte euch hassen.

Ihr habt mein Leben zerstört.

Doch ich kann nicht hassen.

Alles was ich fühle ist Unsicherheit, Angst und Kraftlosigkeit.

Die kleinste Tätigkeit ist die Hölle.

Und ihr schlagt auf mich ein.

Ich liege schon lange am Boden.

Jeder Versuch aufzustehen wird von euch zunichte gemacht.

Ihr bezeichnet mich als hässlich. 

Als wertlos.

Als Fehler.

Manchmal wünsche ich mir tod zu sein.

Ich wünsche mir jeden Tag Therapie.

Nicht nur einmal in der Woche.

Ich wünsche mir gesund zu sein.

Ich kenne es nicht anders.

Seit ich denken kann sind die Depressionen da.

Ich war schon immer zurückgezogen.

Niemand hat, vor meiner Therapie, auch nur versucht mir zu zuhören.

Ich war schon immer allein.

Einsamkeit quält mich.

Zu viel Druck von allen Seiten.

Zu viele unangenehme Situationen.

Ich kann mit Niemandem reden.

Ich kann nur schreiben.

Selbst meine Therapeutin weiß nur die Spitze des Eisbergs.

Ich wollte nie hier sein.

Ich fühle mich unerwünscht.

Ich fühle mich unverstanden.

Ich fühle mich alleine gelassen.

Ich fühle mich ignoriert.

Ich fühle mich falsch.

Von jedem gehasst.

Ausgegrenzt.

Ich fühle mich tod.

Mal muss ich mich zum Essen zwingen und dann esse ich wieder viel zu viel.

Der heiße Herd ist schon lange nicht mehr schmerzhaft.

Mein seelischer Schmerz ist schlimmer als jeder körperliche Schmerz.

Ich rauche zu viel.

Ich zerstöre mich selbst.

Ich sterbe von innen nach außen.

In mir ist es kalt.

Wärme existiert nicht mehr.

Ich habe Angst vor der Zukunft.

Ich hoffe, dass es irgendwann besser wird.

Die Momente in denen ich wirklich glücklich bin, sind selten geworden.

Ich will nur einmal sehen wie es ist gesund zu sein.

Versteht ihr jetzt was mit mir los ist?

Seht ihr jetzt wie kaputt ich bin?

Seht ihr jetzt die Hoffnungslosigkeit?

Hört ihr jetzt meine Schreie?

Bemerkt ihr denn jetzt meine Tränen.

Ihr könnt mir nicht helfen.

Ihr macht alles nur noch schlimmer.

Alles was ihr macht lässt michnur immer tiefer fallen.

Ihr seid der Grund für meine Depression.

Ihr seid der Grund für meine Tränen.

Ihr seid der Grund für das ganze Blut.

Ich brauche euch nicht.

Ich selbst zerstöre mich genug.

Ich selbst bringe mich oft genug selbst zum Weinen.

Ihr müsst nicht noch nachhelfen.

Ihr seid wertlos für mich.

8.11.16 18:12


Vorbei

Schalflosigkeit.

Meine Gedanken sind bei dir.

Unsere Zeit ist vorbei.

Ein knappes Jahr hast du mich noch mehr zerstört als ich ohnehin schon war.

Wusstest du denn überhaupt wie kaputt mich dein Egoismus gemacht hat?

Du hast mir den Kontakt zu meinen besten Freunden verboten, weil du eifersüchtig auf alles warst, das mir auch nur annähernd nahegestanden ist.

Und wenn ich deinem Willen nicht gefolgt bin, hast du mich angeschrien.

Hättest du auch nur einmal versucht mir zuzuhören, hättest du gewusst was Geschreie mit mir macht.

Aber das hast du nicht.

Du hast meine Probleme ignoriert.

Du hast mich wegen jeder Kleinigkeit ignoriert.

Wenn ich mich zurückziehen wollte, wei mir alles zu viel wurde, waren deine Worte verachtend und voller Hass.

Wenn du mit deinen Freunden unterwegs warst, war ich Luft für dich.

Dann hast du mich behandelt wie Dreck.

Ich durfte dich nicht ignorieren.

Ich durfte nicht egoistisch sein.

Meine Eifersucht wurde von dir bestraft.

Deine Zuneinung hielt sich in Grenzen.

Ich musste überall hin wo du auch warst.

Musste meine Zeit mit deinen Freunden verbringen.

Auch die haben mich verachtet.

Sie haben mich mit ihren Worten zerstört.

Weil ich anders war und immer noch bin...

Die haben mich gehasst.

Doch ich habe dich geliebt.

Nachts hast du dich von mir abgewendet.

Es gab kaum eine Nacht in der ich in deinen Armen einschlafen durfte.

Wegen dir habe ich den Kontakt zu meiner damals besten Freundin abgebrochen.

Ich war eifersüchtig, weil sie die Zuneigung bekommen hat.

Du hast mich zwar nie körperlich betrogen, aber trotzdem fühle ich mich emotional betrogen.

Du bist der Grund weshalb ich geweint habe.

Du hast mir gedroht schluss zu machen, wenn ich einen Fehler mache.

Wie oft hast du mich gefragt was zum Teufel du mit mir machen sollst.

Wie oft habe ich mir gewünscht tod zu sein.

Ich kriege doch eh nichts hin.

Ich mache eh alles falsch.

Und dann traf ich dich...

Ich habe mich von Anfang an bei dir bei dir wohlgefühlt.

Du hast mir das Gefühl gegeben etwas wert zu sein.

Du hast mir gezeigt, dass es auch anders geht.

Vielleicht mache doch nicht alles falsch... 

Sonst hätte ich doch so einen Menschen nie kennengelernt.

Nur wegen ihm habe dich mich von dir getrennt.

Er hat mir die schöne Seite des Lebens gezeigt.

Etwas, das du nie geschafft hast...

Meine Gefühle gehören jetzt dem Richtigen.

Endlich kann ich sagen ich liebe dich nicht mehr.

8.11.16 17:19


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